Auf Messers Schneide…

….verliefen die NARVA-Partien des ersten Spieltages beim RAMADA-Cup. Den angekündigten Sturm hatten zum Auftakt unsere Gegner übernommen. Thomas steckte nach missglückter Eröffnung mit seinem König in der Mitte fest. Ich hatte einen Plan und setzte diesen konsequent ins Verderben um.

Wie Thommy wieder einmal den halben Punkt rettete, bleibt mir schleierhaft. Lags an der Sonnenbrille? Lullte er seinen Gegner ein?

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Auf jeden Fall kam der Damentausch zu früh und Zug um Zug waren alle Probleme gelöst.

Für mich hingegen gab es die Höchststrafe: Vermeintliche Favoritenrolle, Anzugsvorteil, Spieldauer fast fünf Stunden (ich dachte noch bei der Eröffnungsrede „späterer Beginn der zweiten Runde für extralange Partien, wer braucht das?“) und dann: Eine Null zum Turnierstart. Mein Gott war ich frustriert, beinahe hätte ich mich dem Suff ergeben…

Auf der anderen Seite kann das auch befreiend wirken, denn nun galt nur noch alles oder nichts! So ging ich auch in die Nachmittagsrunde. Gegenseitiger Bauernsturm, er am Damenflügel, ich auf den König. Läuferopfer, sein König kommt noch raus, Zeitnot, alles dabei. Die Krönung folgte mit einem glatten Turmopfer, das meine beiden Bauern unaufhaltsam laufen ließ. Die Schadenreduzierung war gelungen, nervenaufreibend, aber mit gutem Ausgang.

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Bei Thommy wiederholte sich das Bild vom Vormittag: Bauer in der Eröffnung weg, dann Spiel auf Angriff, am Ende mündet es in einem Friedensschluss. Zwischendurch schwankte die Bewertung wie das Wetter im April – bis Ostern ist aber noch Zeit.

Auf spannende Runden an Tag 2 – wir melden uns nach hoffentlich reichlich erkämpften Punkten! Jetzt erstmal Brötchen futtern zur Stärkung…

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