Männerwochenende in Bad Wildungen

El Vize (Rudolf) und El Presidente (Ich) am letzten Wochenende bei der DSAM Vorrunde in Bad Wildungen.

Wenn es im Schach nicht läuft, dann eher ein Reisebericht:

Nach unserem letzten DSAM Auftritt im Dezember in Dresden, wo wir mit Frauen einen Kurzurlaub aus unserem Schach-Hobby gemacht haben, sollte es dieses mal, für Rudolf und mich, ein reines „Männer-Schach-Ohne-Frauen-aber-mit-Whisky-Wochenende“ werden….. Als Termin blieb nur Bad Wildungen in unserem engen Terminplan übrig, Rudolf zwingt ja ein anderer Termin demnächst dazu zu Hause zu bleiben.

noch am Tag der Abreise alle Termine nachgetragen

Das Wetter ließ auch in Hessen nur Betätigungen in geschlossenen Räumen zu. Gut Essen und Trinken gehörte auf jeden Fall dazu. In reizvoller Mittelgebirgslandschaft des „Waldecker Landes“, umgeben von ausgedehnten Laub- und Nadelwäldern, liegt Bad Wildungen an den Ausläufern des rheinisch-westfälischen Schiefergebirges, 42 km südwestlich von Kassel, in der Nähe des Edersees. Bad Wildungen ist ein Heilbäderzentrum und Staatsbad im westlichen Nordhessen mit dem größten Kurpark Europas. Die kleine Altstadt hat schöne Fachwerkhäuser, der Rest ist übersät mit Kliniken und Kurhotels. Nun waren wir auch dort, wenn nicht, hätten wir aber auch nichts verpasst. Zur Übernachtung hatten wir eine Ferienwohnung im Nachbarort gewählt und nicht das Turnier-Hotel. Dieses war, wie andere Berliner Teilnehmer erfahren mussten, auch überbucht…..

der Spielort, Hotel Maritim

Foto von DSAM Homepage, der Spielsaal

An Verpflegung mangelte es in der Umgebung nicht. Es gibt gute Brauhäuser, Steakhäuser, Italiener usw. Zumindest hier hatten wir die Qual der Wahl und haben uns natürlich auch durchprobiert.

Außerdem hatten wir ja noch den Whisky dabei. Die Flasche war auch zügig zur Turnierhalbzeit geleert. Beim letzten Turnier in Dresden schoben wir Patzer in den Partien auf den Alkoholmangel durch die strenge Kontrolle…… Dieses mal lag der Fehler wohl in der Wahl des Getränks. Unseren größten Erfolg hatten wir in Aalen 2014 mit einer Flasche Wodka.

Oder haben wir einfach nur schlecht gespielt? Auf jeden Fall ein Turnier zum vergessen. Gut lief es nur für unser passiv Mitglied Manfred. Er startete mit 3 aus 3 und lag nach einem Remis in Runde 4 auf Platz 1. In der letzten Runde gab es dann aber eine Niedlerage und am Ende nur noch Platz 4 und die Qualli zum Finale. Bericht von Manfred auf Weisse Dame Homepage

Rudolf kämpft seit seinem Aufstieg in die B-Gruppe noch mit dem gestiegenen Niveau (schachlich) der Gegner. Um ihn in der Tabelle oben zu sehen, muss man die Tabelle drehen… 😉

Bei mir ist es, wie zuletzt oft, mangelnde Vorteilsverwertung. Zwei mal stand ich glatt auf Gewinn, versaute es aber zu einem Remis und einer Niederlage. Bei dem anderen Remis hatte ich noch Glück…… Die letzte Runde war dann ein Totalausfall schon in der Eröffnung. Nur die 1.Runde war sauber verwandelt. Der Plan, nun mal die 1600er Marke zu durchbrechen, scheiterte und rückt wieder weiter weg. Gegen die 1400 der E-Gruppe sollte man schon gewinnen, sonst nützen die guten Partien gegen die 1700er auch nichts.

Turnierhomepage

weitere Fotos vom DSAM Fotografen:

 

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